Nebenwirkungen bei Zahnkorrekturen mit transparenten Alignern

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Bei Zahnkorrekturen können verschiedene Nebenwirkungen auftreten. Diese Nebenwirkungungen sind eher klein und verschwinden meinst nach einigen Tagen.

 

Druck

Bis zum Start Ihrer Reise zum neuen Lächeln waren Ihre Zähne meist für Jahre, wenn nicht schon das ganze Leben, in derselben Position. Aligner funktionieren, indem sie leichten Druck auf die Zähne ausüben und sie sanft in die gewünschte Richtung bewegen. Da sich das Parodontalband dieser Zähne seit langem in der gleichen Position befindet, verursacht jeder Druck auf die Zähne eine kleine Unannehmlichkeit. Diese spezielle Gefühl tritt vor allen in den ersten 3 Tagen oder beim Wechsel zu einem neuen Aligner auf. Die Aligner verursachen aber keine Schmerzen, sondern nur ein Druckgefühl.

Lösung: Nach 2 bis 3 Tage tragen der Aligner verschwindet das Druckgefühl von selbst.

Luft zwischen Zahn und Aligner

Die gute Passung der Aligner ist ein sehr wichtiger Punkt bei der Zahnkorrektur. Die Alinger müssen immer passgenau auf den Zähnen sitzen, damit die geplante Bewegung der Zähne effektiv ist. Es darf kein Luftspalt zwichen Alinger und den Zähnen sichtbar sein (siehe Abbildung)

Ein solcher Spalt kann entstehen weil die Aligner nicht genügend oft getragen werden (weniger als vorgeschriebene 22h pro Tag). Es kann aber auch sein, dass Sie die Aligner zwar so lange wie vorgeschrieben getragen haben, aber diese nicht korrekt auf die Zähne aufgesetzt waren und somit ein unkontrollierter Durck un somit eine Bewegung in die falsche Richtung passiert ist.

Lösung: Verwenden Sie unsere Chewies bei jedem Einsetzen der Aligern um diese vollständig auf die Zähne aufzusetzen. Falls Sie einen Luftspalt bemerken verwenden Sie die Chewies 3 mal 5 Minuten am Tag um die Aligner wieder in Passung zu bringen. Wechseln Sie nie zum nächsten Aligneer falls noch Luftspalten sichtbar sind.

Bewegliche, wakelnde Zähne

Für eine Zahnkorrektur müssen Zähne gedreht, bewegt oder gekippt werden. Dies erfolgt durch sanftes Aufbringen von Druck auf die Zähne. Die Zähne werden mobilisiert (in Bewegung vesetzt). Es ist daher ganz normal, während der Zahnkorrektur eine leicht erhöhte Beweglichkeit der Zähne zu spüren. Diese leichte Wackeln verschwindet in der Retainerphase wieder (wenn die Zahnkorrektur abgeschlossen ist).

Lösung: Lassen Sie sich von der leicht erhöten Zahnbeweglichkeit nicht verunsichern. Nach Abschluss der Zahnkorrektur verschwindet diese wieder.

Okklusion

Die meisten Menschen merken kleinste Unterschiede in der Passung von Oberkiefer auf den Unterkiefer. So können z.B. Frontzähne den Unterschied zwischen verschiedenen Haardicken spühren (Wimperhaar im Unterchied zu Haar von der Augenbraue) Mit jedem neuen Aligner wird die Okklusion verändert. Es ist deshalb normal, dass Sie das Gefühl haben, dass sich die Kontakte zwischen Ihren Zähnen während der Zahnkorrektur ändern. Zum Abschluss der Korrektur stellt sich aber wider eine stabile Okklusion ein.

Lösung: Entfernen Sie die Aliner nur zum Essen und Trinken. So werden Sie die veränderte Okklusion nicht so sehr bemerken. Zum Abschluss der Behandlung wird Sie eine stabilere und bequemere Okklusion entwickelt haben.

Stärker Speichelfluss

Wenn Sie etwas im Mund haben werden Ihre Speicheldrüsen stimuliert und das Ergebnis ist eine erhöhte Speichelproduktion. Dies ist auch bei Alignern nicht anders. In den ersten Tagen der Anwendung kommte es deshalb zu einer verstärkten Speichelproduktion.

Lösung: Machen Sie sich keine Sorgen, normalerweise geht das nach ein paar Tagen ohne zusätzliche Maßnahmen wieder auf ein normales Mass zurück.

Lispeln

Ein Lispeln, ist ein Sprachfehler, bei dem Zischlaute falsch artikuliert werden. Einige Personen können zu Beginn der Alignertherapie zu Lispeln beginnen. Ursache dafür ist, der durch die Aligner veränderte Rachenraum.

Lösung: Die sehr gute Passform der Aligner vermindert die Anfälligkeit zu lispeln. Sollten Sie trotzdem ein Lispeln entwickelt, machen Sie sich keine Sorgen, da dies nach 2 oder 3 Tagen verschwinden wird.